26.08.2014

Verabschiedung von Schwester Maria Goretti

Als Mitglied des Ordens der „Schwestern vom Heiligen Geist“ war Schwester Maria Goretti 31 Jahre lang für Kinder, Jugendliche und alte Menschen in Wemmetsweiler im Einsatz. Nun verlässt sie das Saarland, um in das Mutterhaus des Ordens nach Koblenz zurückzukehren. Ihre langjährige Wirkungsstätte, das SeniorenHaus Immaculata in Merchweiler-Wemmetsweiler, verabschiedet mit Maria Goretti eine gute Seele des Hauses.

Den Menschen im Ort und in der Gemeinde – ganz besonders den Bewohnern und Mitarbeitern des SeniorenHauses Immaculata – wird sie sehr fehlen: nach 31 Jahren seelsorgerischer Tätigkeit in Merchweiler-Wemmetsweiler verlässt Oberin Schwester Maria Goretti dieser Tage das Saarland und zieht in das Mutterhaus der „Schwestern vom Heiligen Geist“ nach Koblenz. Am Freitag, 22. August 2014, verabschiedete das SeniorenHaus Immaculata mit Maria Goretti eine gute Seele des Hauses, die Kindern, Jugendlichen und alten Menschen während ihrer haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit viel gegeben hat: herzliche Zuneigung und Wärme, gute Worte des Trostes und Gebete, in die die 78-Jährige all die, die sie nun zurücklässt, auch in Zukunft einschließen wird.

 

„Ich habe mich hier in Wemmetsweiler sehr wohl gefühlt“, sagt Maria Goretti nicht ohne Wehmut. „Es war ein gutes Miteinander, wir Schwestern fühlten uns immer sehr angenommen, sowohl in der Kirchengemeinde als auch im Ort. Ich werde an die Zeit hier gerne zurückdenken.“

 

Als Schwester Maria Goretti 1972 ins Saarland kam, leitete sie dort zunächst den Katholischen Kindergarten in Wemmetsweiler und arbeitete dann in Kinderheimen in Burbach und Kleinblittersdorf. 1993 übernahm sie die Leitung des Schwesternhauses in Wemmetsweiler, um sich dort der Pflege alter Menschen  zu widmen. 2006, als der Neubau des SeniorenHauses Immaculata fertiggestellt war und in die Trägerschaft der cts-Schwestern vom Heiligen Geist gGmbH überging, übernahm Stephanie Gläser die Leitung der Einrichtung. Schwester Maria Goretti und ihre Mitschwestern blieben dem SeniorenHaus weiterhin eng verbunden, indem sie sich – nun als Ehrenamtliche – viel Zeit für die Bewohner nahmen. Gemeinsam mit den Ordensschwestern Reinfrieda (verstorben 2010),  Ludrudis, Gabriele und Gerhild machte es sich Schwester Maria Goretti zur Aufgabe, überall dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wurde: Gespräche mit Bewohnern und Angehörigen gehörten dazu ebenso wie die Verteilung der Heiligen Kommunion, Rosenkranzgebete mit den Bewohnern, die Begleitung alter Menschen zu den Gottesdiensten in der Hauskapelle oder Besuche bei Sterbenden. „Es war immer ein Geben und Nehmen. Alte Menschen können anderen viel Weisheit und Lebenserfahrung mitgeben“, erzählt Maria Goretti in ihrer liebenswürdig bescheidenen Art.  

 

Wie viel Maria Goretti selbst ihren Mitmenschen geschenkt hat, weiß Hausleiterin Stephanie Gläser, die die ehemalige Hausleiterin als „sehr warmerherzige Person“ außerordentlich schätzt. „Der christliche Geist der Nächstenliebe, der Schwester Maria Goretti und ihre Mitschwestern in ihrem Leben leitet, prägt die Atmosphäre im SeniorenHaus Immaculata bis heute“, so Gläser.  

 

Der Abschied fällt nicht nur den Bewohner und Mitarbeitern des SeniorenHauses Immaculata schwer. Auch für Schwester Maria Goretti  ist der Umzug nach Koblenz ein Schritt, mit dem sie Menschen zurücklässt, mit denen sie viele gute Jahre verbracht hat und die ihr ans Herz gewachsen sind. „Doch mit diesen Menschen werde ich in Gedanken auch weiterhin verbunden sein“, ist sich Schwester Maria Goretti sicher.

 

Sie selbst wird im Mutterhaus in Koblenz in der Gemeinschaft von rund 70 Schwestern vom Heiligen Geist ein neues Zuhause finden. „Dort werde ich auch Zeit haben, für mich zu sein und das zu tun, was ich gerne tue.“ Lesen gehört dazu ebenso wie gute Gespräche und Musikhören.

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